Waldfläche verkaufen, ohne Kahlschlag
Wir kaufen Waldgrundstücke und Kahlflächen in ganz Österreich und geben sie dauerhaft der Natur zurück.
Nach Käfer oder Sturm bleibt die Pflicht zur Wiederbewaldung am Eigentümer hängen. Der Erlös aus dem Schadholz deckt meist die Räumung, den Rest zahlst du. Verkaufst du an uns, übernehmen wir das.

Wer die Aufforstung zahlt
Das merkt man meistens erst, wenn der Bestand schon weg ist.
Fällt ein Bestand durch Borkenkäfer oder Sturm aus, muss die Fläche wieder bewaldet werden. Das schreibt das Forstgesetz vor, auch wenn du mit dem Wald nie gearbeitet hast.
Das Schadholz bringt meistens gerade so viel, dass die Räumung bezahlt ist. Setzlinge, Pflanzung und die Pflege danach zahlst du selbst. Verkaufst du an uns, übernehmen wir das.
Nach Käfer oder Sturm
Wer uns schreibt
Die wenigsten Anfragen kommen von Forstbetrieben. Es sind Leute, die einen Wald besitzen und nichts mit Forstwirtschaft zu tun haben.
Wald aus dem Erbe
Der Wald kommt aus der Familie, die Generation davor hat ihn noch bewirtschaftet. Heute liegt er da, und mit ihm die Verantwortung dafür.
Weggezogen
Der Besitz liegt im Tal, der Wohnsitz in der Stadt oder im Ausland. Jede Begehung ist eine Tagesreise, jede Entscheidung ein Telefonat mit dem Waldaufseher.
Kahlfläche nach dem Käfer
Der Bestand ist weg, das Holz verkauft, die Wiederbewaldung steht an. Für die Aufforstung fehlt entweder das Geld oder die Lust, wieder von vorne anzufangen.
Erbengemeinschaft
Mehrere Miteigentümer, verschiedene Vorstellungen, seit Jahren keine Entscheidung. Ein Verkauf löst die Sache für alle auf einmal.
Zu klein, zu steil
Ein halber Hektar am Hang ohne Zufahrt rechnet sich für keinen Betrieb. Auf dem Immobilienmarkt findet so eine Parzelle kaum einen Käufer.
Hof ohne Nachfolge
Die Landwirtschaft ist aufgegeben oder verpachtet, die Waldparzelle ist übrig geblieben. Sie macht Arbeit, aber keinen Ertrag.
Kein Kahlschlag erwünscht
Verkaufen wäre in Ordnung, aber nicht an jemanden, der den Bestand im ersten Jahr umlegt. Die Frage ist nicht der Preis, sondern was danach dort steht.
Was mit der Fläche passiert
Vier Dinge, die nach der Übergabe feststehen.
Eintragung im Grundbuch
Der Verein wird als Eigentümer eingetragen, der Schutz der Fläche wird dort gesichert. Damit hängt er nicht an einer Zusage, sondern am Grundbuchstand.
Aufforstung
Kahlflächen bekommen einen klimafitten Mischwald. Die Baumarten wählen wir nach Standort, die Setzlinge kommen aus heimischen Baumschulen, gepflanzt wird bei einer Pflanzaktion.
Keine Schlägerung
Wir nutzen den Bestand nicht wirtschaftlich. Was das Forstgesetz vorschreibt, etwa die Entnahme von Käferholz, machen wir. Ein Erlös daraus deckt die Kosten, der Überschuss geht in die nächste Fläche.
Sichtbar auf der Karte
Standort, Baumarten und Fotos kommen auf unsere Karte und in den Waldreport. Du kannst weiter hinschauen, was dort wächst, ohne hinfahren zu müssen.
Vier Schritte bis zum Vertrag
Bis zur Unterschrift ist nichts verbindlich, und die Prüfung kostet dich nichts.
Anfrage
Du schickst uns Lage und Größe und was du sonst über die Fläche weißt. Die Grundstücksnummer hilft, ist aber kein Muss.
Erste Einschätzung
Wir schauen uns die Fläche am Plan an und melden uns telefonisch, ob sie für uns passt.
Begehung
Wir kommen vorbei und schauen uns den Standort in Ruhe an. Dabei klärt sich, was dort wachsen kann und was die Fläche braucht.
Angebot
Passt es für beide Seiten, bekommst du ein Kaufangebot.
Wer die Fläche übernimmt
Bäume für Morgen ist ein gemeinnütziger Verein, gegründet 2023, ZVR 1944271770. Angefangen haben wir mit Pflanzaktionen im Pinzgau, heute arbeiten Hotels und Unternehmen mit uns zusammen und finanzieren die Bäume.
Warum wir Flächen kaufen
In Österreich verschwindet jeden Tag Fläche, durch Verbauung und durch die Zerschneidung großer Gebiete in kleine Reste.
Wald, der niemandem gehört, gibt es nicht. Jede Fläche hat einen Eigentümer, und jeder Eigentümer kann sie morgen schlägern, teilen oder verkaufen. Schutz, der nur auf einer Absichtserklärung steht, hält genau so lange wie das Interesse des Besitzers. Verlässlich ist nur, wem das Grundstück gehört.
Deshalb kaufen wir, statt zu pachten. Ein Bestand, der hundert Jahre in Ruhe gelassen wird, ist ökologisch etwas völlig anderes als einer, der alle dreißig Jahre umgeschlagen wird. Alte Bäume, Totholz und ein Boden, der nicht befahren wird, entstehen nur über Zeit, und Zeit ist das Einzige, was sich nicht nachkaufen lässt.

Fläche anbieten
Wir melden uns telefonisch, sobald wir uns das Grundstück angeschaut haben. Alles Weitere klären wir im Gespräch.
Häufige Fragen
Wer zahlt die Aufforstung nach Borkenkäfer oder Sturm?+−
Grundsätzlich der Eigentümer. Nach einem Schadereignis besteht die Pflicht zur Wiederbewaldung, und der Erlös aus dem Schadholz deckt in der Regel nur die Räumung. Setzlinge, Pflanzung, Verbissschutz und die Pflege in den ersten Jahren bleiben beim Besitzer. Verkaufst du die Fläche an uns, übernehmen wir die Aufforstung und alles, was danach kommt.
Welche Waldflächen kauft ihr?+−
Bestehenden Wald, Kahlflächen nach Käferbefall oder Windwurf und Grundstücke, auf denen Wald wachsen kann. Steillagen und kleine Parzellen sind kein Ausschlussgrund, im Gegenteil, für die finden Eigentümer sonst kaum einen Käufer. Ob eine Fläche passt, hängt vom Boden, von der Lage und von der Zufahrt ab, deshalb schauen wir sie uns immer selbst an.
Ich habe Wald geerbt und weiß nicht, was ich damit soll. Was jetzt?+−
Schreib uns, was du weißt, auch wenn das wenig ist. Lage und ungefähre Größe reichen für den Anfang, den Rest finden wir über die Grundstücksnummer und den Plan heraus. Wenn du nicht sicher bist, ob du überhaupt verkaufen willst, ist das kein Problem, das Gespräch verpflichtet dich zu nichts.
Wie kommt der Preis zustande?+−
Wir schauen uns jede Fläche einzeln an und evaluieren sie ökologisch. Über den Preis reden wir danach persönlich, mit Blick auf Lage, Größe und Bestand. Pauschalsätze pro Quadratmeter nennen wir nicht, weil sich zwei Flächen selten gleichen.
Wie läuft der Verkauf rechtlich ab?+−
Über einen schriftlichen Kaufvertrag, aufgesetzt von einem Notar oder Rechtsanwalt. Wald ist ein forstwirtschaftliches Grundstück, deshalb muss zusätzlich die Grundverkehrsbehörde zustimmen, bevor der Eigentümerwechsel ins Grundbuch kommt. Geprüft wird dabei, ob du als Verkäufer durch den Verkauf nicht geschwächt wirst und ob die Fläche ordentlich bewirtschaftet wird. Aufforstung zählt dort ausdrücklich dazu. Die Regeln unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland, in Tirol haben wir sie mit der Bezirkshauptmannschaft vorab geklärt. Den Vertrag setzen wir so auf, dass er nur mit dieser Genehmigung wirksam wird.
Muss ich den Verkauf versteuern?+−
Beim Waldverkauf werden Grund und Boden und das stehende Holz getrennt betrachtet und unterschiedlich besteuert. Bis zu einem Erlös von 250.000 Euro im Jahr gibt es dafür Pauschalsätze, darüber braucht es ein Gutachten. Die Immobilienertragsteuer auf den Bodenanteil rechnet der Notar oder Anwalt bei der Abwicklung gleich mit ab. Was am Ende übrig bleibt, hängt an deiner Situation, das schaust du dir am besten mit deinem Steuerberater an.
In welchen Bundesländern kauft ihr Flächen?+−
Angebote nehmen wir aus allen neun an. Die ersten Ankäufe finden rund um Innsbruck statt, weil wir dort anfangen. Liegt deine Fläche weiter weg, nehmen wir sie trotzdem auf und melden uns, sobald wir in der Region soweit sind.
Was passiert nach dem Kauf mit der Fläche?+−
Sie wird dauerhaft der Natur zurückgegeben. Der Verein wird als Eigentümer im Grundbuch eingetragen, dort wird der Schutz gesichert. Bestehender Wald bleibt stehen, Kahlflächen forsten wir mit standortgerechten Baumarten auf. Was das Forstgesetz verlangt, etwa die Entnahme von Käferholz, machen wir, ein Erlös daraus deckt die Kosten und fließt sonst in die nächste Fläche.
Kann ich die Fläche später noch besuchen?+−
Ja, nach Absprache jederzeit. Auf der Karte siehst du außerdem, wie sich der Bestand entwickelt, mit Standort, Baumarten und Fotos.
Lieber gleich anrufen
Wenn du die Fläche lieber erklärst als tippst, ruf einfach durch. Ein kurzes Gespräch reicht meistens für die erste Einschätzung.